Landeskoordination Integration NRW.

Fachbereich „Berufliche und soziale Eingliederung Suchtkranker“

Sucht ist eine Krankheit mit gravierenden gesundheitlichen und vor allem auch sozialen Folgen. Im Rahmen des Krankheitsverlaufs kommt es bei den Suchtkranken nicht selten zu einem Verlust des Arbeitsplatzes und der sonstigen sozialen Bezüge.

Für die dauerhafte Überwindung der Sucht sind neben den gesundheitlichen und psychosozialen Hilfen die Maßnahmen zur sozialen und beruflichen (Wieder-)Eingliederung von entscheidender Bedeutung. Erschwert wird der Reintegrationsprozess durch unterschiedliche Beeinträchtigungen, die sowohl in der Person der/des Suchtkranken als auch in dem sozialen Umfeld liegen können. Ein enges Zusammenwirken aller in diesem Problemfeld tätigen Einrichtungen und Institutionen ist daher für eine erfolgreiche Integrationsarbeit unverzichtbar.

Angebote

Info-Pool „Arbeitsprojekte in Nordrhein-Westfalen“

Arbeitsprojekte für Suchtkranke in Nordrhein-Westfalen werden als „Beispiele guter Praxis“ in einem Info-Pool gesammelt. Er soll den Erfahrungsaustausch zwischen den Einrichtungen fördern und die Vernetzung der Hilfen erleichtern.

Wir freuen uns, Ihre Projekte kennen zu lernen. Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf oder nutzen Sie das Formular (formular.rtf 45K).

Landkarte

Wir stellen Arbeitsprojekten für Suchtkranke unsere Landkarte zur Veröffentlichung ihrer Kontaktdaten zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an den Fachbereich.

Nordrhein-Westfalen zur Landkarte „Arbeitsprojekte/Arbeitsgelegenheiten (AGH) für Suchtkranke“

Fortbildung und Qualifizierung

Die „Fachseminarreihe zur beruflichen Eingliederung von Suchtkranken“ ist ein Standardangebot der Landeskoordination Integration NRW.

Die Seminarreihe behandelt insbesondere folgende Themen:

Zielgruppen: Das Fachseminar wendet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchthilfe und an Fachkräfte von Bildungsträgern, die im Rahmen beruflicher Orientierung und Qualifizierung mit Suchtkranken befasst sind.

Umfang: Diese Weiterbildung findet an fünf Werktagen im Jahr statt. Die Seminare bauen inhaltlich aufeinander auf, so dass eine kontinuierliche Teilnahme erforderlich ist. Die Seminare finden im Rheinland statt.

Kosten: Die Fachseminarreihe zur beruflichen Eingliederung Suchtkranker wird vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Es wird eine Teilnahmegebühr erhoben. Bei erfolgreicher Teilnahme wird ein Zertifikat erteilt.

Eine Anmeldung ist jederzeit möglich. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Mitarbeiterin des Fachbereichs: Kontakt

„Sucht und Arbeitswelt“

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Suchtproblemen im Arbeitsleben.

Die Angebote zur Sensibilisierung von Führungskräften und Mitarbeiterschaft richten sich vor allem an Klein- und Mittelbetriebe sowie Verwaltungen und beinhalten die nachfolgend aufgeführten Schwerpunkte:

Die Angebote sollen mit dazu beitragen, dass die Probleme frühzeitig erkannt und geeignete Hilfen eingeleitet bzw. vermittelt werden.

Die Qualifizierungsangebote werden im Rahmen von Dienst- bzw. Betriebsvereinbarungen zum Umgang mit Suchtgefahren am Arbeitsplatz durchgeführt für

Das Angebot umfasst auch die Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Aufgaben als interne Ansprechpartnerinnen / Ansprechpartner Sucht.

Die Schulungen werden auf Anfrage durchgeführt.

Informationen erhalten Sie bei der Leiterin der Landeskoordination Integration NRW: Kontakt

im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen