Landeskoordination Integration NRW.

Fachbereich Gender und Sucht

Die Geschlechtsrollen von Frauen und Männern werden nicht nur von biologischen, sondern vor allem von sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Faktoren beeinflusst und geprägt. Auch die Entwicklung und der Verlauf der Krankheit Sucht werden von geschlechtsspezifischen Einflussfaktoren bestimmt. Dies bedeutet, dass Frauen und Männer nicht nur körperlich verschieden auf das jeweilige „Suchtmittel“ reagieren, sondern dass auch die Motive und Bedingungen für den Einstieg in und den Ausstieg aus dem Suchtmittelkonsum geschlechtsspezifisch geprägt sind. Diesen Aspekten muss bei der Entwicklung und Ausgestaltung von Präventions- und Hilfeangeboten im Suchtbereich Rechnung getragen werden.

Der Fachbereich „Gender und Sucht“ soll mit dazu beitragen, dass bei allen Vorhaben im Suchtbereich die unterschiedlichen Lebenssituationen und Problemlagen von Frauen und Männern gleichermaßen berücksichtigt werden. Die Ausrichtung der Suchthilfe an den Lebensrealitäten und Ressourcen beider Geschlechter trägt entscheidend zum Erfolg der Maßnahmen bei. Der Fachbereich fördert insbesondere die Sensibilisierung für die Gender-Aspekte und unterstützt die Weiterentwicklung und nachhaltige Implementierung geschlechterdifferenzierter Ansätze und Angebote in der Suchthilfeinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen. Zum Konzept des Fachbereichs: konzept_zur_entwicklung_einer_gendergerechten_und_geschlechterdifferenzierten_suchtarbeit.pdf 199K | Online-Ansicht.

Angebote

Info-Pool „Gender“

Der Fachbereich führt kontinuierlich einen Info-Pool der geschlechterdifferenzierten Angebote der Suchthilfe in Nordrhein-Westfalen.

Wir freuen uns, Ihre Angebote kennen zu lernen. Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf oder nutzen Sie zur Darstellung Ihrer Angebote das Formular (formular.rtf 45K).

Fortbildung und Qualifizierung

Die Fortbildungsangebote richten sich an Fachkräfte der verschiedenen Arbeitsfelder der Suchthilfe.

Ziele der Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sind der Erwerb von Gender-Kompetenz und Gender-Wissen sowie das Kennenlernen von Instrumenten zur Umsetzung von Gender Mainstreaming in der Suchthilfe.

Die Inhalte der Fortbildungen sind u.a.:

Anmeldung und Information beim Fachbereich Gender und Sucht: Kontakt

im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen